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Werkraum für
unternehmerische
Familien

Werkraum für
unternehmerische
Familien

Alles in Stein gemeisselt?
Vier Geschichten aus dem
Werkraum:

    Wir haben bereits rund 200 Familien und ihre Unternehmen aus herausfordernden Ausgangssituationen in eine generationendienliche Zukunft begleitet. Am Anfang stand oft eine festgefahrene Situation und unser Werkraum zur Nachfolge und Familienstrategie.

  • EINBLICK 1 Führungs­nachfolge durch strategischen Weitblick
    Was wird aus meinem Lebenswerk? [+] [-]

    AUSGANGSSITUATION Ein erfolgreicher Unter­nehmer, ein bevor­stehender Generationen­wechsel … und eine 14-fach unsichere Nachfolge.
     

    ERGEBNIS Die neue Generation einigt sich über die Führungs- und Eigentums­nachfolge, die Familie ist professiona­lisiert und leitet heute eine lukrative Unternehmensgruppe.
     

    WERKZEUGE Interviews, Familien­wochenenden, Vermögens­planung, Nachfolger­qualifizierung, Einbindung von Steuer­beratern und Juristen, Aufbau Beirats­gremium, digitale Gesell­schafter­plattform

    Alles beginnt mit einer Entscheidung: Ein Unternehmer der zweiten Generation beschliesst, nicht das kompliziert strukturierte Unternehmen seines Vaters weiterzuführen – sondern in einer selbst gewählten Branche sein eigenes zu gründen. Rasant entwickelt sich die Pionierarbeit zu einer erfolgreichen Unternehmens­gruppe mit insgesamt 14 Firmen. Als sich der Gründer nach einigen Jahren aus der Unternehmens­führung zurückziehen möchte, gilt es, mit seinen fünf Kindern den Generationen­wechsel zu gestalten. Aber wie?

    Der Vater bleibt mit der Heraus­forderung nicht allein, sondern beruft eine Berater­runde ein. Diese beauftragt FUTUN mit einem Werkraum zur Nachfolge [+][-]. Zunächst arbeiten wir auf Beziehungsebene. Wir recherchieren die Familiengeschichte, setzen eine Familien­chronik auf und rufen die Herkunftsfamilie sowie die Familien der Geschwister an einen Tisch. Ein gemeinsames Familiencredo [+][-] wird formuliert. Essenziell, um im nächsten Schritt die Ziele auf den Ebenen Familie, Individuum, Vermögen und Unternehmen heraus­zuarbeiten. In einer Familienverfassung [+][-] halten wir alles fest und vereinbaren, wie die Ziele erreicht werden sollen. Dazu gehören auch die aktuellen und zukünftigen Rollen aller Beteiligten sowie Leitplanken für das Miteinander.

    Die Stimmung ist produktiv, vieles wird geklärt. Unter den Geschwistern kristallisiert sich bald ein Nachfolger für die operative Unternehmens­führung heraus. Seine Brüder und Schwestern konzentrieren sich hingegen auf ihre Rollen im Gesellschafter­kreis, der anhand überarbeiteter Gesellschafterverträge regelmässig tagt und die strategischen Entscheidungen mitentwickelt. Schnell gewinnen wir gemeinsam Routine in den regelmässigen Zieldialogen. Gleichzeitig ziehen wir Spezialisten hinzu, die sich um eine faire und steuerlich sinnvolle Lösung für die Vermögens­verteilung kümmern.

    Die Staffel­übergabe zur nächsten Generation glückt und wird schliesslich mit allen 5000 Mitarbeitern der Unternehmens­gruppe gefeiert. Jeder bekommt das Familiencredo [+][-] und eine Unternehmenschronik überreicht. Das nächste Kapitel beginnt und unsere Begleitung fokussiert fortan das persönliche Mentoring der Gesellschafter:innen. FUTUN moderiert aber auch einen jährlichen «Familienwaschtag [+][-]». Zu diesem Datum kommt die ganze Grossfamilie zusammen. Sie vergewissert sich ihrer Haltungen und Ziele und bespricht aktuelle Entwicklungen und die nächsten Aufgaben. Die Erfolgs­geschichte wird gemeinsam weitergeschrieben.


    Jährlicher Wochenendtermin, zu dem alle aktuellen und künftigen Gesellschafter:innen (mit ihren Lebenspartner:innen) für Dialoge über die aktuelle Situation der Unternehmerfamilie zusammenkommen. Der ~ hat vor allem die Aktualisierung der Familienverfassung zum Ziel und entlastet informelle Familientermine, wie Feste und Feiern. Organisiert und nach Bedarf moderiert wird der Termin von der FUTUN:Werkraumgemeinschaft. Unsere Anwesenheit hilft, auch jene Themen zu diskutieren, welche sonst im Korb blieben oder eskalieren würden. Zusätzlich setzen helfende Dritte, vom Atem- bis zur Kommunikationstrainerin, wertvolle Impulse fürs Leben und Miteinander.


    Ausformulierung des Kernanliegens in wenigen zentralen Standpunkten. Mit dem Ziel, dass es für den Einzelnen im Alltag handhabbar wird. Sozusagen die «Zehn Gebote» einer Familie.


    Schriftliche Zusammenführung der Grundlagen, wie die unternehmerische Familie zusammenwirken möchte – eine nicht juristisch, dafür emotional bindende, sowohl ideell als auch lebenspraktisch wichtige Ergänzung des Gesellschaftervertrags (oder der Stiftungssatzung). Wesentliche Elemente sind die Formulierung eines gemeinschaftlichen Kernanliegens, der Ausführung von Rollen, Regeln für die Nachfolge sowie Vereinbarungen zur Kommunikation und zum Umgang mit Konflikten. Als Synonym für die Familienverfassung wird der Begriff ‹Familiencharta› verwendet. FUTUN legt grossen Wert darauf, dass diese mit dem Familiengeschehen weiterwächst, als ein lebendiges Dokument. Für die Anwendung kann sie um einen Werkzeugkasten mit Methoden der Entscheidungsfindung u. a. ergänzt werden.


    Ausformulierung des Kernanliegens in wenigen zentralen Standpunkten. Mit dem Ziel, dass es für den Einzelnen im Alltag handhabbar wird. Sozusagen die «Zehn Gebote» einer Familie.


    Über viele Jahre entwickeltes Angebot für unternehmerische Familien, die vor der Herausforderung stehen, Verantwortung und Werte an die nächste Generation weiterzugeben. Mithilfe von moderierten Treffen und Arbeitsrunden werden gemeinsame Werte, individuelle Vorstellungen, Ziele und Ressourcen erforscht. Nicht selten findet hier ein erstmals grundehrlicher Austausch statt. Ergebnis des ~ sind ein gemeinsames Leitbild, verbindliche Ziele und konkrete Nachfolgelösungen auf Unternehmens- und Vermögensebene.

  • EINBLICK 2 Mit neuem Vermögen aus der Krise
    Eine Unternehmer­familie gewinnt ihre Handlungs­fähigkeit zurück [+] [-]

    AUSGANGSSITUATION Ein zu grosser Gesellschafter­kreis, dem es extrem schwerfällt, eine Inhaber­strategie zu beschliessen.
     

    ERGEBNIS Die Komplexität wird reduziert, die Gesellschafter werden entscheidungs­fähig – bis hin zur Veräusserung des Unter­nehmens und dem Aufbau eines neuen Immobilien­portfolios.
     

    WERKZEUGE Interviews, Arbeits­runden zur Familien­strategie, Vermögens­governance, Einbindung von Steuer­beratern und Juristen, Aufbau Familien­büro, Unternehmensverkauf 

    Unternehmer­familien brauchen einen dauerhaften Ort für die Entwicklung generationen­dienlicher Ziele und die Pflege einer Familien- sowie Strategiekultur. Fehlt dieser, entstehen oft gravierende Probleme. Das zeigte sich besonders in der Arbeit mit dieser Eigentümer­familie, die eigentlich allen Grund hat, stolz zu sein ... 

    Seit vier Generationen verantwortet sie ein lukratives Geschäfts­modell. Doch mit dem Unternehmen wächst auch die Komplexität. Der Gesellschafter­kreis umfasst inzwischen mehr als ein Dutzend Personen. Gemeinsame Räume für den Austausch über Werte, Ziele und individuelle Motivationen fehlen. Persönliche Differenzen werden immer wieder über das Unternehmen ausgetragen. Als eine Nachfolge für die Geschäftsführung gesucht wird, ist das Gremium vollends blockiert. Man will an Entscheidungen arbeiten, aber eigentlich fehlen die gemeinsame Kultur und Strukturen.

    Die Hausbank der Familie empfiehlt schliesslich, diese langfristig mit FUTUN aufzubauen. Das bedeutet, dass wir die Mitglieder trotz unterschiedlichster Haltungen auf einen klaren Kurs bringen müssen und mit ihnen um das Gleichgewicht ihrer Ziele ringen. Denn während für die einen gerade die Vitalität der eigenen Familie Thema ist, sorgen sich andere um die Vermögens­entwicklung, wieder andere um ihre Rolle im Unternehmen. Wir stellen uns im Familienkreis vor und machen uns mit allen Gesellschafter:innen bekannt, gewinnen Verständnis für ihre Hoffnungen und Problemlagen. Dann laden wir zu gemeinsamen Strategietagen ein.

    Erstmals gelingt es, unterschiedliche Interessen und Zukunftsvorstellungen offen zu besprechen und eine Familienstrategie [+][-] zu verabschieden. Man einigt sich sich auf eine neue Inhaberstruktur mit nur noch zwei Gesellschafterstämmen. Nun deutlich handlungsfähiger, gelingt es der Familie kurz darauf auch, die Geschäftsführung neu zu besetzen. Für die frei gewordenen Anteile bauen wir ein Familienbüro auf, in dem wir alle zukünftigen Vermögensentscheidungen auf die Strategie abstimmen.

    Im Sinne einer integralen Governance sicher wir dabei ab, dass Entscheidungen auf allen Ebenen funktionieren: Unternehmen und Vermögen, Familie und Individuum. Kommt es zu Unsicherheiten oder Konflikten, können uns die Mitglieder nun leicht um Rat anfragen. Sind wir noch auf dem richtigen Kurs? Manchmal hilft ein Telefonat, manchmal rufen wir zu einem Workshop zusammen, um auf Augenhöhe und mit Kopf, Herz und Hand [+][-] weiter an den Zielen zu arbeiten. Neue Entscheidungen steuern wir in das Netzwerk aus halten auch die Dienstleister im Sinne der Familie auf Kurs.

    Die wiedergewonnene Stabilität von Unternehmen und Familie bleibt von der Branche nicht unbemerkt. Bald erreichen attraktive Kaufangebote den Gesellschafterkreis. Leichter als zuvor entsteht der nötige Vertrauensraum, in dem schliesslich der Beschluss zum Verkauf fällt. Der Erlös wird über das schon etablierte Familienbüro verwaltet. Neue Firmen und ein Immobilienportfolio sind heute daraus entstanden. Gemeinsame Investitionen, durch die nicht nur das materielle, sondern auch das kulturelle Vermögen der Familie kontinuierlich wächst.


    Kognition, Emotion und Aktion. Im Handeln von FUTUN stets verbunden. Themen werden von aussen objektiv betrachtet und mit kühlem, entemotionalisiertem Verstand durchleuchtet. Die Begleiter:innen folgen der Familie aber auch in ihre emotionalen Beweggründe und Entscheidungen und prüfen umgekehrt, ob sich strategische Überlegungen mit den persönlichen Motivationen treffen. Was aus der Verbindung von Kopf und Herz entsteht, wird seitens FUTUN tatkräftig und mit vollem Einsatz des sozialen, intellektuellen und emotionalen Kapitals in die Umsetzung gebracht.


    In der Familienstrategie wird festgelegt, wie die Familie ihr Kernanliegen aus dem Heute ins Morgen bringt. Mit klaren Zielen, Prioritäten und Handlungsschritten hilft sie, von Idee und Vision in ein verbindliches Tun zu kommen. Dabei können wir, je nach Situation, eher absichernd und erhaltend oder progressiv und zukunftsgestaltend vorgehen. Auch Notfallstrategien für Sicherheitsrisiken, Unfälle, Krankheits- und Sterbefälle sind Teil der Familienstrategie. Aufgeschrieben wird sie in der Familienverfassung. Fortschritte und Erfolge macht FUTUN für die Familie über den Wirkungsindex sichtbar.

  • EINBLICK 3 Langfristige Begleitung für die nächste Generation
    Wie aus Geschwistern Gesellschafter werden [+] [-]

    AUSGANGSSITUATION Ein gross gewachsenes, kompliziertes Unter­nehmens­konstrukt, patriarchale Strukturen und eine distanzierte, junge Nachfolge­generation.
     

    ERGEBNIS Die neue Generation fühlt sich bereit, in Papas Fuss­stapfen zu treten, ohne ihre eigenen Lebenspläne aufzugeben.
     

    WERKZEUGE Interviews, Arbeits­runden, Mediation, Rollen­klärungen, Familien­strategie (Familien­geschichte, -credo und ­­‑verfassung, Gesell­schafter­positions­papier, Unterneh­mens­leitbild), Entschei­dungs­logiken, Notfall­planung, Vermögens­governance, Einbindung von Steuer­beratern und Juristen, Aufbau Familienbüro

    Es ist ein mittelständischer Traum: Das Unternehmen, das der Familienvater vor 20 Jahren von seinen Eltern übernahm, floriert. Ein starker Standort, strategische Weitsicht und kluge Zukäufe haben es exponentiell wachsen lassen. Doch die Verantwortungsstrukturen sind noch die alten. Und die Zukunft ungewiss: Der Vater ist in der Rolle des erfolgreichen Entrepreneurs voll aufgegangen, seine vier Kinder träumen von anderem. Zwischen familiärer Verpflichtung und eigenen, noch unklaren Berufsvorstellungen, suchen sie nach Orientierung. Zwei von ihnen leben für ihr Studium fernab der Heimat. Zunehmend entfernen sich die Geschwister voneinander. Es gibt einiges aufzuholen, wenn das Unternehmen langfristig in Familienhand bleiben soll.

    Früh suchen wir das Gespräch mit beiden Generationen: Was sind eigentlich eure Ziele? Ein intensives Kennenlernen für alle Seiten beginnt. In unseren ersten Arbeitsrunden legen Senioren und Junioren alle offenen Themen und Erwartungen auf den Tisch. Wir helfen, Uneinigkeiten auszuhalten und das Miteinander aufrechtzuerhalten. Die Geschwister gehen so intensiv in den Austausch wie sonst nie. Wir arbeiten kokreativ [+][-] an persönlichen Visionen und gemeinsamen Werten. Kurz: an individueller und Familienidentität. Nach und nach entdecken und klären die Nachfolger ihre Rollen: in der Familie, als Gesellschafter:innen und als Mitarbeiter:innen im eigenen Unternehmen. Für einen von ihnen wird sogar deutlich, dass ein Platz in der operativen Geschäftsführung der richtige Schritt ist.

    Der Generationenaustausch gelingt, das patriarchale Modell wird sanft abgelöst, die emotionalen Beziehungskonten sind ausgeglichen. Gemeinsam richten wir den Blick auf den nächsten Balanceakt und bauen im engen Dialog das eigene Familien[kultur]büro auf: Der gemeinsame Steuerraum bringt nicht nur Klarheit in die Vermögensstrukturen. Wir gestalten auch einen Entwicklungsraum für die Junggesellschafter:innen, in dem sie in ihre Vermögensverantwortung hineinwachsen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Ressourcen zu ermessen und ihre Finanzplanung [+][-] im Einklang mit der eigenen Zukunftsvision zu machen. Bei unseren Gesprächen tauchen auch Fragen der Lebenspartnerwahl auf und wir unterstützen in zwei Fällen den Weg der neuen Familienmitglieder hinein in die Unternehmerfamilie durch ein Lebenspartner-Mentoring [+][-].

    Wo vorher über Kontinente hinweg zögerlich über die Zukunft gesprochen wurde, gehen die Geschwister mit unserer Förderung nun mutige Schritte als eine neue unternehmerische Generation und als zuversichtliche Gestalter ihres eigenen Lebenswegs.


    Was Prinz Harry und Meghan dringend gebraucht hätten. Herausforderungen der Lebenspartnerwahl werden in unternehmerischen Familien genauso gern übersehen wie die Vorteile, die sich mit neuen Partner:innen für Familie, Unternehmen und das Miteinander ergeben. Mit dem Mentoring legt FUTUN als einer der ganz wenigen im deutschsprachigen Raum ein Instrument vor, das neuen Lebenspartner:innen die bestmögliche Integration in Unternehmerfamilien ermöglicht, Krisen vermeidet und Perspektiven des gemeinsamen Handelns als Paar auslotet.


    Systematische Erfassung und Planung der privaten Finanzsituation einer Familie. Anders als das Unternehmen verfügt die Privatseite einer Unternehmerfamilie häufig über keine vergleichbare Steuerungs- und Berichtssystematik. Mit der Finanzplanung gewinnt sie den Überblick zurück, bekommt Auswertungen, Prognosen und Notfallszenarien an die Hand: Was kostet ihr Leben? Wo liegen versteckte Kosten? Wie lassen sich die Strukturen vereinfachen? Ist mit Vermögensentwicklung oder -verzehr zu rechnen? Und welche Folgen hätten Krankheit, Invalidität oder Todesfälle für die Familie? Beim «Sterben auf Probe» werden solche Ereignisse durchgespielt, um Risiken zu erkennen und vorzusorgen.


    Eine Form der Zusammenarbeit, bei der Lösungen nicht von Expert:innen vorgegeben, sondern gemeinsam mit der Familie entwickelt werden. So entstehen Antworten auf Fragen der Nachfolge, Vermögensverteilung und Zukunftsgestaltung, die wirklich zur Familie passen und von ihr getragen werden können. Kokreative Prozesse verbinden dafür unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen. Eine Kernkompetenz von FUTUN ist es, dafür einen vertrauensvollen Raum zu gestalten und auch externe Dritte an den richtigen Stellen in den Kreis einzubinden sowie zur Erfüllung der Ziele der Mandantenfamilien auszusteuern.

  • EINBLICK 4 Familien­zusammen­führung und individuelle Stärkung
    Der kaum erfüllbare Wunsch [+] [-]

    AUSGANGSSITUATION Eine weit­ver­zweigte Gross­familie, die sich kaum mit den gemeinsamen Werten identifiziert – und trotz vieler verletzter Beziehungen zueinander finden soll.
     

    ERGEBNIS Geeinte Familien­stämme, individuell gestärkte Gesell­schafter und Stiftungs­mitglieder und ein glück­liches Familien­oberhaupt.
     

    WERKZEUGE Interviews, Arbeits­runden, Familien­strategie (Familien­geschichte, -credo, ‑verfassung, Gesell­schafter­positions­papier, Unter­nehmens­leitbild), Entscheidungs­logiken, Aufbau eines Referenten- und Mentoren­pools für die nachfolgenden Generationen

    Einmal nur Weihnachten miteinander verbringen! Das wünscht sich das Familienoberhaupt, mehrfache Grossmutter und Vorsitzende eines international tätigen Unternehmens, seit Jahren für ihre weitverzweigte und zum Teil verstrittene Grossfamilie. Über die letzten beiden Generationen nahm der Zusammenhalt immer mehr ab. Die Familienstämme sollen sich endlich wieder näherkommen, sich ihrer gemeinsamen Ursprünge besinnen. Schliesslich profitieren auch alle von den Ausschüttungen der Familienstiftung [+][-].

    Manche Verletzungen aber sitzen tief, Begegnungen fallen schwer. FUTUN hilft darum als neutraler Werkraum [+][-] und Moderationsrahmen, die Konflikte behutsam aufzuarbeiten und gleichzeitig neue Formen des Miteinanders aufzubauen, mit klaren Spielregeln. Der Prozess gelingt – weil sich die Familienmitglieder auf die Einladung des unabhängigen Begleiters einlassen. Als wichtiges Zwischenergebnis wird die generationenübergreifende Familienverfassung [+][-] gefeiert.

    Doch Identifikation braucht Zeit. Wir raten daher, die Familienmitglieder in ihrer Gesellschafterkompetenz und individuellen Entfaltung zu stärken, wenn sie sich umgekehrt als Teil des Familienganzen erleben und engagieren sollen. Das neu gewonnene Vertrauen zwischen den Familienstämmen ermöglicht, dass alle dem Aufbau einer familieneigenen Gesellschafter-Akademie zustimmen. Speziell für sie entwickelte Formate, exklusive Referent:innen und Mentor:innen fördern Jung und Alt in ihren Rollen: in der Familie, in den Gremien und für die gemeinsame Vermögensverantwortung. Wir behalten dabei den Überblick, sprechen kontinuierlich mit allen über ihre Fortschritte und weiteren Wachstumsziele und machen die Entwicklungen über ein Zielecockpit [+][-] sichtbar. Dabei geben wir auch Impulse für die Entwicklung einer regenerativen Vermögenskultur [+][-] weiter.

    Heute ist die Grossfamilie bestmöglich für die Zukunft aufgestellt. Das Unternehmen wird aus der Familienstiftung [+][-] durch gut qualifizierte Gesellschafter:innen gesteuert, und die externen Führungskräfte entwickeln es ohne Störungen durch «Familienthemen» weiter. Währenddessen können die Familienmitglieder selbstbewusst ihren Lebenswegen folgen – verbunden durch gemeinsame Werte und eine neue Gesprächsfähigkeit. Nach vielen Jahren feiern sie erstmals wieder ein gemeinsames Weihnachtsfest.


    Mögliche Alternative zum Familienbüro, die dazu dient, Vermögen über Generationen hinweg zu erhalten, zu schützen und im Sinne der Stifterfamilie weiterzuentwickeln. Anders als ein virtuelles Family Office ist sie eine eigenständige, auf Dauer angelegte Rechtsform, über welche die staatliche Stiftungsaufsicht wacht. Für unternehmerische Familien kann eine Familienstiftung ein wirksames Instrument sein, um Vermögensverantwortung und langfristige Ziele unabhängig von einzelnen Familienmitgliedern zu organisieren. Entscheidend ist die sorgfältige Gremienbesetzung: Vorstand und Stiftungsrat. Diese Rollen bieten viel Gestaltungsspielraum, benötigen aber auch Sensibilität und stetige Weiterbildung. Häufig wird eine Familienstiftung auch mit einer gemeinnützigen Stiftung kombiniert. Während die eine perpetuierend der Familie dient, verfolgt die andere einen gesellschaftlichen Zweck.


    Codierung, was Vermögen in einer Familie bedeutet und wie mit ihm umgegangen wird: Wem dient es? Welche Verantwortungen sind mit ihm verbunden? Wie wird es über Generationen hinweg eingesetzt, bewahrt und weitergegeben? Oft über viele Generationen ausgeprägt, kann diese Kultur auch von der aktuellen Familie bewusst gestaltet werden. FUTUN richtet das Interesse dabei auf die ganze Vielfalt familiären Kapitals. Betrachtet werden neben dem finanziellen und materiellen Vermögen auch natürliche Ressourcen, sozialer Reichtum, intellektuelles und kulturelles, spirituelles und Erfahrungskapital.


    Übersichtliche Planung und Darstellung der Ziele, auf die sich die Familie geeinigt hat und die sie im Schulterschluss mit FUTUN aktuell verwirklicht. Auch dient es dazu, zu prüfen, ob alle Ziele auf das Kernanliegen einzahlen.


    Schriftliche Zusammenführung der Grundlagen, wie die unternehmerische Familie zusammenwirken möchte – eine nicht juristisch, dafür emotional bindende, sowohl ideell als auch lebenspraktisch wichtige Ergänzung des Gesellschaftervertrags (oder der Stiftungssatzung). Wesentliche Elemente sind die Formulierung eines gemeinschaftlichen Kernanliegens, der Ausführung von Rollen, Regeln für die Nachfolge sowie Vereinbarungen zur Kommunikation und zum Umgang mit Konflikten. Als Synonym für die Familienverfassung wird der Begriff ‹Familiencharta› verwendet. FUTUN legt grossen Wert darauf, dass diese mit dem Familiengeschehen weiterwächst, als ein lebendiges Dokument. Für die Anwendung kann sie um einen Werkzeugkasten mit Methoden der Entscheidungsfindung u. a. ergänzt werden.


    Wesentliches Prinzip hinter der Arbeit von FUTUN sowie konkreter Wirkort. ‹Werk›: weil es um nicht weniger als das Lebenswerk der Familie geht. ‹Raum› (althochdeutsch ‹rūmi› = weit/geräumig): weil gelingende Transformationen, Nachfolge- und Strategieprozesse eine Weite benötigen, die der auf sich allein gestellten Familie sonst nicht zugänglich ist. ‹Werk-Raum›: weil wir Perspektiven und Lösungen nicht einfach vorgeben, sondern mit der Familie erarbeiten, so dass sie jede:r als Teil des eigenen Wirkens und Weges erlebt.


    Mögliche Alternative zum Familienbüro, die dazu dient, Vermögen über Generationen hinweg zu erhalten, zu schützen und im Sinne der Stifterfamilie weiterzuentwickeln. Anders als ein virtuelles Family Office ist sie eine eigenständige, auf Dauer angelegte Rechtsform, über welche die staatliche Stiftungsaufsicht wacht. Für unternehmerische Familien kann eine Familienstiftung ein wirksames Instrument sein, um Vermögensverantwortung und langfristige Ziele unabhängig von einzelnen Familienmitgliedern zu organisieren. Entscheidend ist die sorgfältige Gremienbesetzung: Vorstand und Stiftungsrat. Diese Rollen bieten viel Gestaltungsspielraum, benötigen aber auch Sensibilität und stetige Weiterbildung. Häufig wird eine Familienstiftung auch mit einer gemeinnützigen Stiftung kombiniert. Während die eine perpetuierend der Familie dient, verfolgt die andere einen gesellschaftlichen Zweck.

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