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#75 • 16. Juli 25

Von Hand zu Hand: Die Tradition als lebendigen Prozess verstehen.

Ein Einblick in das Wirken von FUTUN • #Familie

Eine schwarz-weiße Illustration mit der Überschrift "Traditionen neu beleben". Ein Weihnachtsmann möchte einem Kind ein Geschenk übergeben. Das Kind fragt: "Nur eins?".

In unternehmerischen Familien geht es um einen respektvollen Umgang der Generationen mit­einander. Dieser Respekt zeigt sich dabei ins­besondere im Blick auf das, wo alles her­kommt und somit auch das, was wir als (Familien-)Tradition erleben. Wie das gelingt, ist eine Frage, die viele vor allem dann bewegt, wenn sie sich den Nachfolge­fragen nähern.

 

Oft, so scheint es, wird der Begriff der Tradition dabei mit Begriffen wie «alter­tümlich» oder auch «starr» in Ver­bindung gebracht und als etwas verstanden, das der Er­neuerung, Innovation und Ver­änderung als Kontrast gegen­über­steht.

 

Werfen wir jedoch einen Blick auf die etymologische Herkunft des Begriffs, zeigt sich, dass dessen Wurzeln interessanter­weise im lateinischen «trāditiō» liegen – einem Wort, das selbst auch so viel wie «Übergabe» bedeutet. Das lädt dazu ein, von dort aus weiter­zu­denken: Wenn wir Tradition innerlich als ein Bild betrachten, ist darin schon angelegt, dass etwas – bspw. an eine nächste Generation – weiter­gegeben wird. Diesem Blick auf dieses Über­geben von Generation zu Generation, von Hand zu Hand, wohnt schon inne, dass es immer wieder eine neue Generation, eine neue Hand ist, die das zu Über­gebende ergreift – und dem auch etwas Neues hinzu­fügt; die das, was war, in das tradiert, was ist. So ist die Tradition schon selbst ein Prozess – ein Ent­wickeln und Bewegen und steht gar nicht im Gegen­satz zu dem, was viele mit Er­neuerung verbinden. Vielmehr scheint die Tradition so – wenn wir sie selbst bewusst als ein Über­geben verstehen – Ent­wicklungs­prozessen noch eine sehr stärkende Kraft hinzu­zufügen.

 

Im konkreten Blick auf die Tradition einer Familie, eines Unter­nehmens oder auch Vermögens geht es also scheinbar nicht darum, eine Ver­änderung anzuhalten, sondern sie vielmehr aktiv zu gestalten, indem wir uns in Einklang mit dieser lebendigen, ständigen Ver­änderung setzen und aus dieser Ver­bundenheit heraus wirken. Wir können uns fragen, wie bewusst uns diese – zunächst oft impliziten – Bewegungen sind und wie wir sie explizit – und somit auch gestaltbarer – machen können. Das gelingt uns umso besser, je mehr wir uns unserer selbst bewusst sind und auch im gemeinsamen Gespräch.

 

Wenn die Tradition uns nun im Kontext der Nach­folge bewegt, können wir verstehen, dass darin etwas Prozessuales, Lang­fristiges liegt. Es ist ein Prozess, in dem es auch jeweils darum geht, Vertrauen zu ent­wickeln, dass die nächste Generation – auch wenn wir es als über­gebende Generation selbst vielleicht ganz anders machen würden – einen für sich guten Weg finden wird. Einen Weg, der das, was das Wesen der unter­nehmerischen Familie, des Unter­nehmens und Ver­mögens ausmacht, in einer tradierenden, lebendigen Ent­wicklung berück­sichtigt und stärkt. Praktisch bedeutet das ganz einfach, uns im Generationen­dialog auf einen Weg zu machen, der generationen­dienlich wirkt.

 

Illustration: Johanna Benz

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