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#74 • 2. Juli 25

Gedanken zur Vermögens­kultur: Die moralische Qualität des Reich­tums.

Ein Gastbeitrag von Dr. Robert Velten • #Vermögen

Porträt von Dr. Robert Velten

Gibt es für Vermögende eine ethische Pflicht zu stiften und zu spenden?

 

Manche Vermögende gründen Stiftungen und sprechen davon, der Gesellschaft damit «etwas zurück­zugeben». In öffentlichen Medien wird daraus bisweilen ein Anspruch – ja, geradezu eine Forderung. In dem Sinne, dass nur der Reichtum gut ist, der sich freiwillig und uneigen­nützig verschenkt. Diese Haltung ist einseitig, denn es sprechen auch gute Gründe dafür, den Reich­tum zu behalten.

 

 

Provenienz des Vermögens

 

Der erste Punkt, den ich dafür ins Feld führe, ist die Herkunft des eigenen Geldes. Ver­mögende Familien in Europa ver­danken in der Regel ihren Reich­tum der Risiko­bereitschaft, der voraus­schauenden Klug­heit und dem persönlichen Einsatz von einem oder mehreren Familien­mitgliedern. In den meisten Fällen hat das Familien­unternehmen vielen Menschen eine aus­kömmliche Be­schäftigung zu guten Be­dingungen verschafft. Nicht nur das eigene Unter­nehmen, sondern auch Zulieferer und Partner wurden profitabel gemacht und nicht zuletzt den Kunden nützliche Produkte und Leistungen geliefert. Auch der Staat und die Sozial­kassen haben Steuern und Beiträge erhalten, die direkt der Gesellschaft zu Gute kommen. All dies über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Eine moralische Not­wendigkeit, darüber hinaus etwas ab­zugeben, besteht nicht, sondern dies ist die freie Ent­scheidung der Eigen­tümer und kann nicht gefordert, sondern besten­falls nach­träglich gelobt und anerkannt werden.  

 

 

Möglichkeiten des Vermögens

 

Der zweite Punkt ist, dass der vorhandene Reichtum ein großes Potential für weiteres unter­nehmerisches Handeln ist. Mit ihm können nicht nur Mit­arbeiter, Zulieferer und öffentliche Kassen sozial­verantwortlich unterstützt, sondern auch künftige Innovationen an­gestoßen werden. Gerade die Bündelung von privatem Unternehmens­kapital hat den Wohl­stand der ganzen Gesellschaft in den letzten zwei Jahr­hunderten beispiellos angehoben.  

 

 

Spenden, oder weiter investieren?

 

Ob es besser ist, das Familien­unternehmen zu verkaufen oder weiterzuführen, muss jede Familie selbst entscheiden. Es ist aber nicht unbedingt moralisch besser, zum Beispiel an chinesische Investoren zu verkaufen und anschließend eine gemein­nützige Stiftung zu unterstützen. Es kann ethisch wirksamer sein, das Unternehmen ver­antwortlich weiter zu führen, weil es so: A) für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, B) weiter innovativ sein, C) weiter Mitarbeiter auf gute Weise be­schäftigen und D) weiterhin Steuern zahlen kann, was alles der Gesellschaft zugute­kommt. Unter­nehmen können individuelle und voraus­schauende Akzente setzen, die ohne ihre «Eigen­willigkeit» gar nicht möglich wären. Es kann durchaus moralischer, also ethisch besser sein, Unter­nehmer zu bleiben, als Spender zu werden.

 

Selbst­verständlich geht auch beides. Unternehmer­familien und einzelne Ver­mögende können aber auch schon allein dadurch einen großen Beitrag leisten, wenn es ihnen gelingt, ihren Reich­tum über Generationen hinweg zu erhalten.

 

Dr. Robert Velten schätzt das Konzept von FUTUN und hat sich mit dem Gründer darüber ausgetauscht, wie vermögende Familien nachhaltig durch Bündelung von Kompetenzen unterstützt werden können. Nach dem Studium der Philosophie, Soziologie und VWL war er zehn Jahre lang Unternehmensberater und Dozent an verschiedenen Hochschulen. Schließlich gründete er die Velten Asset Management GmbH und kam auf die Forbes-Liste der besten Fondsberater. Das Handelsblatt zählt ihn zu den renommiertesten Fondsmanagern Deutschlands. Neben seiner Dissertation bei Prof.Dr.Thomas Druyen veröffentlichte er mehrere Bücher über Kulturgeschichte und Vermögensentwicklung.

In den Gesprächen im Rahmen ausgiebiger Spaziergänge hat Herr Dr. Megerle viel von Herrn Dr. Velten als erfolgreicher Vermögensanleger zum Thema Vermögenskultur lernen dürfen und freut sich auf das Anknüpfen an den bisherigen Austausch in nächsten Begegnungen.

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